Der Umbau begann mit einem leeren Raum. Die grossen Ausstellungstische wurden vor Ort gebaut — schweres Holz, auf dem heute Drusen, Stufen und Skulpturen stehen. Steinwände und ruhige Beleuchtung geben dem Raum den Charakter einer Galerie, nicht eines Ladens.
In den Fenstern zur Bahnhofstrasse wechseln die Inszenierungen: beleuchtete Drusen, Flügelpaare aus Rosenquarz und Selenit, Citrin-Geoden. Wer vorbeigeht, sieht schon von aussen, womit sich dieses Haus beschäftigt.
Zur Eröffnung wurde in der Galerie selbst gedeckt — eine lange Tafel zwischen den Steinen, Gäste des Hauses, ein Abend zwischen Mineralien. Genau so soll sich ein Besuch anfühlen: eingeladen, nicht bedient.

